Bauernhofferien = Urlaub und Ferien auf dem Bauernhof an der ostfriesischen Nordseeküste !

 

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Pressemitteilungen zum Thema Urlaub auf dem Bauernhof:

 

Höfken/ Remmel: Tierhaltung im Außenbereich begrenzen

 

Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken (Rheinland-Pfalz) und Landwirtschaftsminister Johannes Remmel (Nordrhein-Westfalen) haben am Freitag (20. Januar 2012) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin konkrete Vorschläge unterbreitet, um Anlagen zur Intensivtierhaltung in Deutschland zu begrenzen. Sie werden sich in ihren Ländern für eine gemeinsame Bundesratsinitiative einsetzen mit dem Ziel, die im Baugesetzbuch bestehende Privilegierung von Tierhaltungsanlagen im Außenbereich zu beschränken. „In solchen übergroßen Tierhaltungsanlagen wird Fleisch zu Dumpingpreisen auf Kosten des Tier- und Umweltschutzes produziert. Dies gefährdet die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft“, begründete Ministerin Höfken die Initiative. „Nicht zuletzt die aktuelle Diskussion um den Missbrauch von Antibiotika in der Tierhaltung hat gezeigt, dass unsere Gesellschaft Anspruch auf einen artgerechten Umgang mit Masttieren erhebt. Die Politik ist aufgefordert, die e rforderlichen gesetzlichen Anpassungen auf nationaler wie auf europäischer Ebene vorzunehmen“, fügte Minister Remmel hinzu.

Wie die Ministerin und der Minister berichteten, haben sich in einigen Regionen Deutschlands mittlerweile übergroße Tierhaltungsanlagen konzentriert, insbesondere Schweine- und Geflügelbetriebe. Dies führe dort zu Umweltproblemen, etwa durch die von den Ställen ausgehenden Emissionen. Da die landwirtschaftlichen Betriebsflächen der Tierhalter oftmals nicht ausreichten, um die anfallende stickstoffhaltige Gülle betriebsnah und umweltverträglich auszubringen, würden Boden- und Wasserhaushalte übermäßig beansprucht. Zu kritisieren sei zudem die Größe der Anlagen sowie die Art der Tierhaltung. „Lebensmittel aus Großmastanlagen werden von weiten Teilen der Bevölkerung kritisch betrachtet“, betonte Minister Remmel. Hinzu komme, dass Lebensmittel aus Intensivtierhaltung zu einer umfassenden Standardisierung und Austauschbarkeit aller Erzeugnisse führen. „Wir unterstützen stattdessen die Erzeugung und Vermarktung von Qualitätsfleisch, auch um die Wertschöpfung in unseren ländlichen Regionen zu erhöhen“, sagte Höfken.

Aus diesen Gründen fordern die Landwirtschaftsministerien aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen auf allen politischen Ebenen folgende Änderungen des geltenden Baurechts:
• Großmastanlagen, die kritische Orientierungsgrenzen laut Bundesimmissionsschutzgesetz überschreiten, sollen beim Stallbau nicht mehr privilegiert sein
• Gewerbliche Tierhaltungsanlagen, die in keinem räumlich-funktionalen Zusammenhang mit einem landwirtschaftlichen Betrieb stehen, sollen ebenfalls nicht mehr baurechtlich privilegiert sein
• Steuerungsmöglichkeiten der Kommunen sollen gestärkt werden, um die regionale Konzentration von Großmastanlagen zu begrenzen

 

Offizielle Verleihung des Deutschen Agrar-Marketing-Preises 2011 in Hannover

 

Bereits zum neunten Mal wurde am Mittwochabend der Deutsche Agrar-Marketing-Preis in vier Kategorien und zwei Sonderpreisen verliehen. Der Wettbewerb, der vom Landwirtschaftsverlag Münster, zusammen mit der Verbindungsstelle Landwirtschaft - Industrie, Kassel, veranstaltet wird, zeichnet die kreativsten und überzeugendsten Werbekampagnen der letzten zwei Jahre in der Agrarbranche aus. Die NDR-Moderatorin Heike Götz führte durch den unterhaltsamen Abend, der zur "Agritechnica" im Convention Center der Messe Hannover vom Landwirtschaftsverlag ausgerichtet wird.

Für die Jury, unter dem Vorsitz von Professor Dr. Manfred Bruhn, Lehrstuhl Marketing/Unternehmensführung der Universität Basel, waren vor allem der Inhalt, die Form und die Wirkung der Anzeigen von besonderer Bedeutung. Aus den 705 eingereichten Motiven in den vier Kategorien Landtechnik, Pflanzenproduktion, Tierhaltung und Dienstleistung sowie den beiden Sonderpreisen "Das kleine Format" und "CrossMedia" wurden die folgenden sechs Finalisten als Sieger in ihrer Kategorie ausgezeichnet:

Landtechnik
Kampagne: "Service ist unser Feld"
Unternehmen: AGRAVIS Raiffeisen AG
Agentur: DAMM & BIERBAUM, Agentur für Marketing und Kommunikation GmbH

Pflanzenproduktion
Kampagne: "Winterweizen- und Wintergersten-Kampagne 2011"
Unternehmen: Saaten-Union GmbH
Agentur: DAMM & BIERBAUM, Agentur für Marketing und Kommunikation GmbH

Tierhaltung
Kampagne: Metacam® Mastitis
Unternehmen: Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH
Agentur: ICC Lowe

Dienstleistung
Kampagne: "Arbeit mit Leidenschaft"
Unternehmen: Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)

Sonderpreis "Kleines Format"
Kampagne: "Ruck-zuck Atemwege freimachen"
Unternehmen: Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH
Agentur: in puncto design GmbH

Sonderpreis "CrossMedia"
Kampagne: "MF WORLD EXPERIENCE TOUR 2011"
Unternehmen: AGCO Deutschland GmbH, MASSEY FERGUSON
Agentur: Innoreal GmbH

Rund 400 Gäste, darunter zahlreiche Vertreter der Branche, nahmen an der Veranstaltung mit anschließendem Buffet teil. Eindrücke von der Preisverleihung und der anschließenden Feier finden Sie ab Freitag, 18. November 2011 unter:
www.agrarmarketingpreis.de/preisverleihung.

 

Deutschlands landwirtschaftlich genutzte Fläche drittgrößte in der EU - regionale Struktur vielfältig

 

WIESBADEN - Deutschland gehört neben Frankreich, Italien und Spanien zu den vier größten Agrarproduzenten in der Europäischen Union (EU). Diese vier Länder tragen schon seit Jahren zusammengenommen zu mehr als der Hälfte der gesamten Bruttowertschöpfung der europäischen Landwirtschaft bei. Mit 16,7 Millionen Hektar verfügte Deutschland im Jahr 2010 zudem über die drittgrößte landwirtschaftlich genutzte Fläche in der EU.

Dabei sind die Produktionsbedingungen der 299 000 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland sehr vielfältig und von zahlreichen Kontrasten zwischen den Regionen gekennzeichnet. Die Haltung von Rindern bildet in den Voralpen und Mittelgebirgslagen, aber auch im Norddeutschen Tiefland den Produktionsschwerpunkt der meisten Landwirte. Der Ackerbau ist dagegen für knapp drei Viertel der Betriebe in den fruchtbaren Bördegebieten zwischen Hildesheim und Magdeburg der dominierende Betriebszweig. Entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse hat sich der Weinbau als Produktionsschwerpunkt etabliert.

Diese und weitere Regionalergebnisse der Landwirtschaftszählung 2010 haben das Statistische Bundesamt (Destatis), das Statistische Landesamt Baden-Württemberg und das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein heute auf einer Pressekonferenz zum Thema "Agrarstrukturen in Deutschland - Einheit in Vielfalt" anlässlich der Messe "Agritechnica 2011" in Hannover vorgestellt.

Ein wichtiger Faktor in der deutschen Agrarlandschaft ist der Ökolandbau, der im Laufe der letzten zehn Jahre einen kontinuierlichen Aufschwung erfahren hat. Im Jahr 2010 war bereits mehr als jeder zwanzigste Landwirtschaftsbetrieb nach den Ökokriterien zertifiziert. Auch hier gibt es regionale Schwerpunkte: Mehr als die Hälfte der Ökobetriebe wirtschaftete 2010 in Bayern (5 700 Betriebe) und Baden-Württemberg (3 000 Betriebe). Absolut gesehen war die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Bayern (190 600 Hektar), Brandenburg (140 300 Hektar) und Mecklenburg-Vorpommern (117 300 Hektar) am größten. Besonders hohe Flächenanteile von 15 % und mehr wurden gebietsweise im östlichen Brandenburg, in den Voralpen und in einzelnen Mittelgebirgsregionen erreicht.

Um ihre Einkommensmöglichkeiten zu erweitern, sind Landwirte zunehmend als Energiewirte tätig. Bereits 37 400 Betriebe haben das Zukunftsfeld Erzeugung erneuerbarer Energien aus Wind, Sonne und nachwachsenden Rohstoffen für sich entdeckt. Der Schwerpunkt für diesen Betriebszweig liegt im Nordwesten und im Süden Deutschlands. Am häufigsten waren Investitionen in Solartechnik, deutlich kapitalintensiver und damit weniger häufig sind Windkraft- oder Biogasanlagen. In den ostdeutschen Bundesländern ergänzt fast jeder zehnte Betrieb seine Produktionspalette mit vertraglichen Arbeiten für andere Betriebe und Kommunen. Urlaub auf dem Bauernhof und weitere Aktivitäten im Bereich Fremdenverkehr und Freizeit sind die häufigsten Einkommenskombinationen von landwirtschaftlichen Betrieben in den klassischen Urlaubsregionen in den Alpen, an der Mosel, in Ostholstein und auf Rügen.

Weitere Regionalergebnisse zu Größe und Struktur landwirtschaftlicher Betriebe, deren Flächenbewirtschaftung und Viehhaltung, den Pachtentgelten und der Bewässerung als spezifischer Maßnahme der Bodenbewirtschaftung sowie zu den Themen Arbeitskräfte und Hofnachfolge finden sich in der Gemeinschaftsveröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder "Agrarstrukturen in Deutschland - Einheit in Vielfalt". Diese steht auf der Internetseite
www.statistikportal.de im Bereich Veröffentlichungen unter dem Stichwort "Landwirtschaftszählung 2010" zum Download bereit.

 

Aus „Anerkannter Urlaubs-Bauernhof“ wird „Qualitätsgeprüfter Landsichten Bauernhof“
Bundesweites Landtourismus-Qualitätssicherungssystem wird überarbeitet

Dank ihrer besonderen Erlebnisqualität sind deutschlandweit mittlerweile rund 450 Urlaubs-Bauernhöfe mit dem Gütesiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus in Deutschland e.V. ausgezeichnet. Mit dem Siegel demonstrieren die Anbieter, dass sie mit ihrem landtouristischen Angebot mehr zu bieten haben als die reine Unterkunft, deren Qualität in der Regel mit den bekannten Sternen dokumentiert wird.

Kriterien für einen entsprechend ausgezeichneten Anbieter von Urlaub auf dem Bauernhof sind beispielsweise die Möglichkeit zum realen „Erleben“ der Landwirtschaft, das Vorhandensein von Tieren auf dem Hof, die persönliche Betreuung der Gäste oder die Verwendung regionaler oder selbst hergestellter Lebensmittel. Ein „anerkannter Urlaubs-Bauernhof“ wird alle drei Jahre nach den von der Bundesarbeitsgemeinschaft festgelegten Qualitätskriterien durch die entsprechenden Landesorganisationen überprüft. Analog gibt es jeweils vergleichbare Gütesiegel für die landtouristischen Segmente Landurlaub, Winzerhöfe, Reiterhöfe, Obsthöfe, Fischerhöfe und Erlebnishöfe. Insgesamt tragen derzeit rund 850 landtouristischen Anbieter eines der sieben Gütesiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft. Deren Ziel ist es, den Landtourismus zu stärken und die daraus generierte Wertschöpfung zu erhöhen, indem die charakteristischen Urlaubsformen des ländlichen Raums als qualitativ hochwertiges Segment entwickelt und dem Gast entsprechend präsentiert wird.

Zusätzlichen Schub erhält das Qualitätssicherungssystem durch die vor kurzem gestartete bundesweite Landtourismus-Datenbank und die Informations- und Reservierungsplattform www.landsichten.de, deren ideeller Träger die Bundesarbeitsgemeinschaft ist. Im Zuge der Gestaltung von Landsichten.de wurden die Gütesiegel grafisch und gestalterisch überarbeitet und an das neue Corporate Design angepasst. So wird aus dem „anerkannten Urlaubs-Bauernhof“ ein „Landsichten-Bauernhof – geprüfte Qualität“. Die anderen Qualitätszeichen wurden in gleicher Weise überarbeitet. Das Qualitätssicherungssystem soll auf diese Weise dazu beitragen, Landsichten.de als zentrales Informations- und Reservierungssystem für authentische und qualitativ hochwertige Tourismusangebote im ländlichen Raum zu positionieren.
Im nächsten Schritt wird eine inhaltliche Evaluierung und Weiterentwicklung der den sieben Gütesiegeln zu Grunde liegenden Qualitätskriterien erfolgen. Zusammen mit ihren Landesverbänden will die Bundesarbeitsgemeinschaft damit die Anbieter im ländlichen Raum dauerhaft im Wettbewerb unterstützen.

Quelle: Bauernhofurlaub Deutschland

 

Landwirtschaftlich genutzte Fläche im Zeitverlauf rückläufig

WIESBADEN -Die landwirtschaftlich genutzte Fläche ist in den letzten Jahren in Deutschland weiter zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober 2011 mitteilt, beträgt die von den Betrieben landwirtschaftlich genutzte Fläche im Jahr 2011 nur noch rund 16,8 Millionen Hektar, das sind 47 % der Gesamtfläche Deutschlands. 1995 wurden noch rund 17,3 Millionen Hektar Fläche landwirtschaftlich genutzt - somit ist die Fläche in den letzten 16 Jahren um gut 3 % zurückgegangen.

Den größten Anteil an der landwirtschaftlich genutzten Fläche hat 2011 das Ackerland mit 11,9 Millionen Hektar. Die Ackerfläche in Deutschland als wichtige Grundlage für die Sicherung der Ernährung ist im Zeitverlauf relativ konstant geblieben.

Mit einer Anbaufläche von 6,5 Millionen Hektar ist der Getreideanbau 2011 gegenüber 1995 nahezu unverändert - jedoch ist die Anbaufläche gegenüber 2010 um 78 000 Hektar leicht zurückgegangen. Die Erntemenge für Getreide beträgt 2011 voraussichtlich rund 37 Millionen Tonnen. Sie ist damit deutlich niedriger als 2010 (- 2,8 Millionen Tonnen).

Der Anbau von Kartoffeln ist im Gegensatz zum Getreide seit 1995 signifikant zurückgegangen: Bis 2011 haben die deutschen Landwirte die Anbaufläche um insgesamt fast ein Fünftel oder 56 000 Hektar reduziert. 2011 wurden noch auf 259 000 Hektar Kartoffeln angebaut. Dennoch ist die Erntemenge in den vergangenen Jahren gestiegen: 2011 wird die Kartoffelernte - auch aufgrund der für Kartoffeln günstigen Witterungsbedingungen - voraussichtlich rund 11,9 Millionen Tonnen betragen. Dies wären 2 Millionen Tonnen Kartoffeln mehr als 1995. Bei insgesamt zurückgegangenen Anbauflächen kann somit eine deutliche Zunahme des Ertrages je Hektar Anbaufläche in den letzten 16 Jahren festgestellt werden.

Die Anbauflächen für Futterpflanzen beziehungsweise Pflanzen zur Grünernte (zum Beispiel Silomais, Feldgras, Klee) sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Insgesamt nutzten die Landwirte 2011 eine Fläche von mehr als 2,8 Millionen Hektar für Futterpflanzen, ein Plus von fast 10 % gegenüber 2010 und knapp 58 % gegenüber 1995. Besonders deutlich hat sich dabei die Anbaufläche von Silomais ausgedehnt. Sie betrug 2011 rund 2 Millionen Hektar, das waren 63 % mehr als vor 16 Jahren. Dies ist unter anderem auf die steigende Bedeutung von Energiemais in Biogasanlagen zurückzuführen. Allein im Vergleich zu 2010 stieg die Silomaisfläche um 12%.

Die Grundfläche für den Anbau von Gemüse und Erdbeeren hat in den letzten 16 Jahren um fast ein Drittel zugenommen und erreichte mit rund 133 000 Hektar für das Jahr 2011 einen Spitzenwert.

Die Anbaufläche von Handelsgewächsen (zum Beispiel Ölfrüchte und Raps) betrug in 2011 rund 1,4 Millionen Hektar. Dies bedeutet zwar im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Rückgang von 8 %, dennoch ist die Anbaufläche um 23 % höher als 1995.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof mit neuem Vorstand

Ute Mushardt einstimmig im Amt bestätigt
Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus in Deutschland hat sich verjüngt. Die Vorsitzende, Ute Mushardt, ist auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbandes in Lübeck einstimmig im Amt bestätigt worden. Mushardt ist zugleich Vorsitzende des niedersächsischen Landesverbandes und bewirtschaftet mit ihrer Familie einen modernen Ackerbaubetrieb mit Ferienwohnungen an der Nordsee. Neue stellvertretende Vorsitzende ist Edeltraud Brunner, die einen Haupterwerbsbetrieb auf der Schwäbischen Alb führt und zweite Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Urlaub auf dem Bauernhof in Baden-Württemberg ist. Ebenfalls neu in den Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft gewählt wurden Christine Fehse aus Sachsen-Anhalt und Hilke Thomsen aus Schleswig-Holstein. Im Amt bestätigt wurde Rudolf Kopp, Biowinzer aus Rheinland-Pfalz.
 
Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Irmgard Scheel (Schleswig-Holstein), Christa Off (Bayern) und Peter Fiala (Thüringen), hatten nicht erneut für den Vorstand kandidiert. Mushardt dankte ihnen für ihr langjähriges Engagement und die großen Verdienste, die sie sich um die Weiterentwicklung der Bundesarbeitsgemeinschaft erworben hatten. Nicht zuletzt durch deren Arbeit hat sich das Ansehen des Landtourismus innerhalb der gesamten Tourismusbranche, aber auch als attraktive Erwerbskombination innerhalb der Landwirtschaft sowie als wesentlicher Faktor zur nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, stellte Mushardt fest.

Quelle: Deutscher Bauernverband

 

Bauern und Landkreise erwarten Rückenwind für den ländlichen Tourismus

Vor dem Hintergrund der anstehenden Erstellung einer Tourismuskonzeption für den ländlichen Raum haben die Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus , der Deutsche Bauernverband und der Deutsche Landkreistag gemeinsam die Bundesregierung aufgefordert, den Tourismus im ländlichen Raum nach Kräften zu unterstützen. „Es geht darum, die Rahmenbedingungen im Hinblick auf Infrastruktur, Förderkulisse, Statistik und Marketing nachhaltig zu verbessern.

Wir erwarten von der Bundesregierung spürbaren Rückenwind für die ländliche Tourismusentwicklung", betonten die Präsidenten Ute Mushardt, Gerd Sonnleitner und Hans Jörg Duppré im Positionspapier „Ländlichen Tourismus stärken!“.

Nach Aussage der drei Verbände ist es dringend notwendig, dass der Landtourismus auch von der Politik mehr Beachtung erfährt. „Zu unserem Bedauern fristet der ländliche Tourismus im Vergleich zu Städtereisen trotz seiner positiven Entwicklung immer noch ein Schattendasein", machte Sonnleitner deutlich. Ein touristisches Gesamtkonzept für den länd­lichen Raum könne helfen, dass der Landtourismus attraktiver vermarktet werde. Dabei gehe es nach Aussage von Mushardt um ein Bündel von Maßnahmen, die kurz-, mittel- und langfristig umgesetzt werden können. "Hierzu zählen beispielsweise der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum, die Anpassung von Förderprogrammen im Hinblick auf den ländlichen Tourismus und die bessere Vermarktung landtouristischer Angebote im In- und Ausland“, betonte Mushardt.

Landrat Duppré wies daneben auf die regionalpolitische Bedeutung des Tourismus hin: „Durch eine bessere Nutzung des touristischen Potenzials können Arbeitsplätze im ländlichen Raum entstehen und gesichert werden. Ein erfolgreicher Tourismus trägt daher erheblich zur wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume bei. Daran haben wir ein elementares Interesse und stehen gerne bereit, uns aktiv in den Konzeptionsprozess auf Bundesebene einzubringen.“

Quelle: Bauernhofurlaub Deutschland

 

Ländlicher Raum rückt in den Fokus der Tourismusbranche

Im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse (ITB) ist der ländliche Tourismus in den Fokus der Fachöffentlichkeit gerückt. Das diesjährige Tourismusforum des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) stand ganz im Zeichen des Landtourismus und ländlichen Raumes.

Claus Friedrich Holtmann, Geschäftsführender Präsident des OSV, führte durch die von rund 800 interessierten Fachleuten aus Wirtschaft, Politik, Kommunen und Verbänden verfolgte Veranstaltung. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, der Parlamentarische Staatssekretär Ernst Burgbacher, begrüßte, dass der OSV den Landtourismus zum Schwerpunktthema seines diesjährigen Tourismusbarometers gemacht hat. Gerade im Osten Deutschlands könne die Branche als Vorreiter und Motor für vielfältige Kooperationen und Vernetzung im ländlichen Raum fungieren. Daraus ergäben sich nicht nur erhebliche Chancen für Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Tourismusbereich, sondern für die Entwicklung des gesamten ländlichen Raumes. Er bekräftigte nochmals die im Koalitionsvertrag verankerte Absicht der Bundesregierung, eine Tourismuskonzeption für den ländlichen Raum zu erstellen. Dies werde im Schulterschluss mit allen Beteiligten geschehen, so Burgbacher.

Prof. Dr. Mathias Feige (dwif‑Consulting GmbH) stellte erste Ergebnisse des Tourismusbarometers vor. Er betonte die breite Vielfalt der touristischen Angebote, insbesondere in den östlichen Bundesländern. Die Angebote beinhalten im Kern den klassischen Urlaub auf dem Bauernhof bzw. auf Reiterhöfen, die Feige dem engeren Agrartourismus zuordnet. Darüber hinaus zeichnet den Landtourismus ein klarer Bezug zum ländlichen Raum und zur Landwirtschaft aus, beispielsweise durch die Verwendung regionaler Lebensmittel. Hinzu kommen alle übrigen touristischen Angebote im ländlichen Raum. Die Bedeutung dieses Sektors schätzt Feige in Ostdeutschland auf 15 Millionen Übernachtungen jährlich, was einem Marktanteil von 18 Prozent entspricht. Die Marktforschung müsse in diesem Bereich jedoch dringend ausgebaut werden. In einem 7‑Punkte‑Programm sind wichtige Strategien ausgearbeitet, wie die Entwicklung des Landtourismus weiter gefördert werden kann.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus in Deutschland e. V., die mit dem OSV bei der Erstellung des Tourismusbarometers kooperiert, begrüßte die Ergebnisse. „Ich würde mir wünschen, dass das Thema Landtourismus auch von den Sparkassenverbänden in den westlichen Bundesländern aufgegriffen wird“, so Ute Mushardt, die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft. Die Ergebnisse des OSV‑Tourismusbarometers kämen genau zum richtigen Zeitpunkt und könnten eine wertvolle Grundlage für die Erstellung der Tourismuskonzeption für den ländlichen Raum darstellen. Sie dankte dem OSV, insbesondere dem Stellvertretenden Verbandsgeschäftsführer Thomas Thalacker, rechtzeitig die Bedeutung und die Chancen des Themas Landtourismus erkannt und so prominent auf die Agenda gesetzt zu haben.

Quelle: Bauernhofurlaub Deutschland

 

 

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